{"id":7380,"date":"2021-11-26T00:00:00","date_gmt":"2021-11-25T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.loyco.ch\/actualites\/zusammenfassung-der-steueraenderungen-2021-2022\/"},"modified":"2024-04-15T20:10:56","modified_gmt":"2024-04-15T18:10:56","slug":"zusammenfassung-der-steueraenderungen-2021-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.loyco.ch\/de\/actualites\/zusammenfassung-der-steueraenderungen-2021-2022\/","title":{"rendered":"Zusammenfassung der Steuer\u00e4nderungen 2021-2022"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum Jahresende erachten wir eine \u00dcbersicht \u00fcber die Besonderheiten der Steuerregelung 2021 und die angek\u00fcndigten \u00c4nderungen f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr f\u00fcr notwendig. Sie erhalten auch mehrere n\u00fctzliche Ressourcen und weitere Informationen hierzu.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Im Januar 2021 ist die Revision des Quellensteuergesetzes in Kraft getreten<\/strong><\/h2>\n<p>Zur Erinnerung: Die Schweiz hat ein Gesetz zur Revision der Quellenbesteuerung verabschiedet, das am 1. Januar 2021 in Kraft getreten ist.<\/p>\n<p><strong>Seitens des Steuerpflichtigen<\/strong><\/p>\n<p>Antr\u00e4ge auf Berichtigung der Quellensteuer sind nur bei w\u00e4hrend des Jahres nicht ber\u00fccksichtigten \u00c4nderungen der Lebensumst\u00e4nde oder bei \u00c4nderungen der Steuers\u00e4tze und -tabellen (u. a. Abzug vollj\u00e4hriger Kinder) m\u00f6glich. Die obligatorische Frist ist auf den 31.03.N +1 festgelegt.<\/p>\n<p>Die wesentlichen \u00c4nderungen f\u00fcr in der Schweiz ans\u00e4ssige Personen sind folgende:<\/p>\n<ul>\n<li>Quellenbesteuerung f\u00fcr Ausweise B, auch wenn sie vor 2021 in die ordentliche Steuerrolle aufgenommen wurden;<\/li>\n<li>Bei Geh\u00e4ltern \u00fcber 120\u2019000 CHF: Automatische nachtr\u00e4gliche ordentliche Besteuerung;<\/li>\n<li>Bei Verm\u00f6gen und\/oder sonstigen Eink\u00fcnften ist die nachtr\u00e4gliche ordentliche Besteuerung auf Meldung obligatorisch;<\/li>\n<li>Die nachtr\u00e4gliche ordentliche Veranlagung (NOV) ist f\u00fcr alle Antr\u00e4ge auf zus\u00e4tzliche Abz\u00fcge (3A, BVG-R\u00fcckkauf, Pension usw.) m\u00f6glich und notwendig;<\/li>\n<li>Die Umstellung auf NOV wird f\u00fcr die Folgejahre beibehalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr Gebietsfremde k\u00f6nnen Antr\u00e4ge auf Abz\u00fcge jedes Jahr vor dem 31.03.N+1 gestellt werden, jedoch nur aufgrund der nachtr\u00e4glichen ordentlichen Veranlagung (Quasi-Ans\u00e4ssigkeit) und unter Auflagen (90% in der Schweiz steuerpflichtig).<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>Publikation des Kantons Genf \u201e<a href=\"https:\/\/www.ge.ch\/impot-source-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quellensteuer 2021<\/a>\u201c.<\/li>\n<li>Informieren Sie sich \u00fcber unsere News auf \u201e<a href=\"https:\/\/www.loyco.ch\/actualites\/impot-a-la-source-les-changements-en-2021\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Quellensteuer: \u00c4nderungen im Jahr 2021<\/a>\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Grenzg\u00e4nger und Telearbeit<\/strong><\/h2>\n<p>Die Vereinbarung vom 13.05.2020 zur Telearbeit von Grenzg\u00e4ngern, insbesondere in Bezug auf Steuern und Sozialabgaben, wird bis zum 31.12.2021 verl\u00e4ngert. \u00dcber eine m\u00f6gliche Verl\u00e4ngerung liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Informationen vor.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Gesundheitsnotstands bleiben Telearbeitstage in Genf steuer- und sozialabgabenpflichtig. Wird nach diesem Zeitraum keine neue Vereinbarung getroffen, gilt die vor dem Inkrafttreten des COVID-Zeitraums bestehende Vereinbarung:<\/p>\n<ul>\n<li>Besteuerung von Genfer Grenzg\u00e4ngern ab dem ersten Tag der Telearbeit in Frankreich;<\/li>\n<li>Wechsel in das franz\u00f6sische Sozialversicherungssystem (100%), sobald die 25 %-Grenze f\u00fcr die Sozialabgaben \u00fcberschritten wird.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mehr Informationen erhalten Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>Publikation des Kantons Genf \u201e<a href=\"https:\/\/www.ge.ch\/actualite\/imposition-du-teletravail-frontaliers-prolongation-accord-covid-au-31-decembre-2021-16-06-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besteuerung der Telearbeit von Grenzg\u00e4ngern<\/a>\u201c.<\/li>\n<li>Entdecken Sie die News unseres Partners CJE, Avocats Conseils d&#8217;Entreprises &#8222;<a href=\"https:\/\/www.loyco.ch\/actualites\/teletravail-et-collaborateurs-frontaliers-enjeux-limites\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Telearbeit und grenz\u00fcberschreitende Arbeitnehmer: Herausforderungen und Grenzen&#8220;<\/a>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Ab Januar 2022 \u00c4nderung der Besteuerung des privaten Nutzungsanteils des Dienstwagens<\/strong><\/h2>\n<p>Ab dem 1. Januar 2022 wird die Besteuerung des privaten Nutzungsanteils des Dienstwagens 0,9 % pro Monat des Kaufpreises des Fahrzeugs betragen, was 10,8 % pro Jahr entspricht, um die Nutzung des Fahrzeugs f\u00fcr Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsst\u00e4tte einzubeziehen.<\/p>\n<p>Mit dieser Neuregelung m\u00fcssen die Fahrtkosten des Arbeitnehmers zwischen Wohnort und Arbeitsort nicht mehr berechnet werden, da der Abzug dieser Kosten ausgeschlossen ist. Es wird auch nicht mehr n\u00f6tig sein, dass der Arbeitgeber den Anteil des Aussendienstes auf dem Lohnausweis des Arbeitnehmers\/der Arbeitnehmerin deklariert.<\/p>\n<p>Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:<\/p>\n<ul>\n<li>Publikation des Kantons Genf \u201e<a href=\"https:\/\/www.ge.ch\/actualite\/changement-pratique-concernant-imposition-part-privee-utilisation-voiture-fonction-28-06-2021\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00c4nderung der Praxis bei der Besteuerung des privaten Nutzungsanteils des Dienstwagens<\/a>\u201c.<\/li>\n<li>Unsere News und n\u00fctzliche Links \u201e<a href=\"https:\/\/www.loyco.ch\/actualites\/imposition-utilisation-privee-voitures-de-fonction\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Besteuerung des privaten Nutzungsanteils des Dienstwagens<\/a>\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Jahresende erachten wir eine \u00dcbersicht \u00fcber die Besonderheiten der Steuerregelung 2021 und die angek\u00fcndigten \u00c4nderungen f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr f\u00fcr notwendig. 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